Donnerstag, 30. Oktober 2008

Salziger Abschied von Goa

Heute in der Nacht, um 2:30 geht mein Zug von Goa zurueck nach Delhi...
36 Stunden GEPLANTE Fahrzeit...ich befuerchte 40h werden es sicher (jede sms-ablenkung gerne erwuenscht). Hab einen wunderbaren Urlaub hinter mir-ihr duerft euch alle auf viele erwaermende Fotos freuen!
Ich werde gleich wieder den laaangen Weg vom Internet Cafe zum Strand von Schatten zu Schatten huepfen und mir den letzten Badenachmittag goennen! (incl. Sonnenuntergang + Wellenspringen)
Einwurf: Oh, da spaziert grad wieder eine Kuh vor der Glastuer auf und ab...soviel dazu...

Bis Sa, SO oder MO (je nachdem, ob mein Internet in der neuen Wohnung geht)
mit besten Gruessen eure zerstochene, salzige, sandige und sonnengebraeunte (-brannte) Carina

Freitag, 24. Oktober 2008

new flat, new universitycampus, new traveling

Eigentlich wollte ich noch eine Liste erstellen, mit all den Dingen, an die ich nicht gewöhnt bin...aber das sprengt heute den Rahmen und meine Kreativität.
Bin nämlich ziemlich erschöpft vom KOFFER PACKEN!
Für zweierlei:

  • erstens: ich ziehe morgen nach Delhi um
  • zweitens: ich begebe mich morgen auf eine einwöchige Reise (Ziel noch nicht ganz gewiss, aber eher der Osten: sprich Kalkutta, Varanasi, etc.)

A lot of things to do!
Wünsch eich allen einen erholsamen Nationalfeiertag (Beileid an alle, dass dieser an einem Sonntag ist-Ich hab eine Woche frei, übrigens! Aber wegen dem DIWALI Fest...oh wie ist das schön)

Bis bald!!!
Ps: ich hab die rot-weiß-rote Fahne für meine Reise miteingepackt!

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Getting used to...

Jetzt bin ich schon knappe 1,5 Monate hier und mir fällt auf, dass ich mich an manches beinahe schon gewöhnt habe:
  • die vielen Klimaanlagen (übrigens: ich bin schon drei Tage Verkühlungs-frei!)
  • die Kopfverletzungen, die ich vom Rikschafahren davontrage...wisst ihr, es ist so: die Rikschas haben genau in Kopfhöhe da beim Dach seitliche Quermetallstangen, und bei dem unebenen Boden, hau ich mir voi meine Schläfe an...schmerzlich kann ich sagen!
  • die Kuh- und Ziegenherden als auch die streunenden Hunde (nur der tote Stier, der vor ca. einer Woche quer über die Straße lag, mit seinen Hufen von sich gestreckt, gerade dem Todeskampf erlegen...an den Anblick hab ich mich NICHT gewöhnt)
  • die Tiere, die scheinbar allesamt mit Vorliebe den brennenden Müll fressen, bzw. die Gase einatmen und dann high in der Gegend herumstehen. (Ja hier wird von Zeit zu Zeit der Müll angezündet und qualmt vor sich hin...sinkt!!!)
  • dem Gatsch-Matsch bzw. Staubweg zum HUDA-Markt (unserem "Einkaufszentrum")


Mittwoch, 22. Oktober 2008

Wohnungswechsel

You won't believe me,
but Carina is a Genie:
Especially als es zum Handeln kam,
legte s' Genie den Makler lahm,
the price wurde gedrückt,
the pencil wurd gezückt,
der Vertrag wurde gesigned,
the money gegeben+drum geweint
but the best, gar ned dumm
in wenigern tagen ziehen wir um!!!

~~~~UMZUG nach Süd-Delhi~~~~
(Vertrag ab 1. November 2008, bye bye Gurgaon)

Gurgaon gefiel uns als Daheim nicht mehr so sehr- drum muss eine neue WOHUNG in Delhi her!

Montag, 20. Oktober 2008

Wusstest du schon...(7)


, dass das die öffentliche Toilette ist?

Sonntag, 19. Oktober 2008

Balkonpublikum

A bissal Sport machen mehr wollten wir nicht. Doch das selbst das zu einem indischen Problem wird war uns nicht so ganz bewusst:
  1. Na jedenfalls voller Optimismus haben Eva und Ich vor einigen Tagen ein Federballset (in Billigstversion) gekauft.
  2. Heute, eine Stunde vor Sonnenuntergang haben wir jenes ausgepackt und sind damit zu Fuß (!) die Stiegen unseres Wohntowers hinabgestiegen.
  3. Unten angekommen widmeten wir uns (noch voller Elan) dem ersten Wiesenfleck der Wohnanlage zu - aber noch bevor wir die ersten Schwünge schwungen hatten wir auf den Balkonen reges Publikum (männlich), sodass der Schauplatz verlegt wurde.
  4. Bei der zweiten Wiese begegneten wir (noch mit Elan) ein paar Hanseln die gerade Cricket spielten (indischer Nationalsport) - wegen Platzgründen kein Spiel möglich.
  5. Bei dem dritten Wiesenfleck - oje, stimmt den gab es nicht mehr.
  6. Doch österreichische Madeln soll das Mal abschrecken, wir zückten (mit mäßigem Elan) unsere Federballschläger am Pflastersteinweg und suchten gleich einmal den Ball, der bedauerlicherweise schon im schlechtgespannten Schläger steckte, während wir in der Luft suchten...
  7. Als wir dann (Elan gering) die ersten Spielzüge vollführt hatten, beschlossen wir sogleich unsere sportliche Betätigung zu beenden (ich würde gerne sagen, ich war zu gut für die Eva, doch viel eher lag die "Schuld" am interessierten Wachmann und den zahlreichen Balkongästen).
  8. So zogen wir es vor (Grant groß) uns den Sonnenuntergang vom 9ten Stock aus mit Blick auf die Slums+Smogwolke+Baustellen anzusehen (Daheimsentimentalität da).

Samstag, 18. Oktober 2008

"Ein bisschen Frieden..."

Ich hab aber leider nicht den Palast besucht, sondern das Norbulingka Institut in der Nähe von Daramsala & McLeod Ganj. Dort wird die tibetische Kultur & Tradition erhalten und weitergegeben. Trotzdem...
  • wunderschöner garten und traumhafte Gebäude
  • angenehme Menschen
  • gute Luft + ein bisschen Ruhe
buddhistischer Tempel (voi freundlich die Tibeter, fotografieren war erlaubt und GRATIS...die mag ich!)
Oma, diese Wandbemalungen hätten dir gefallen! *g*
weiche Sitzkissen zum Beten und Meditieren
Merkt man eigentlich, dass ich ein Faible für Gebetsfahnen habe?

traumhafter Garten (Norbulingka)
li: das sollte eigentlich als Weg durchgehen, mir kam eher der Gedanke "Bergschuhe vergessen"...aber die Motorräder und Esel hat es nicht gestört...
re: Dachterrassen in McLeod Ganj
@Norbulingka, re: Verkauf von Tibetian handicraft
"Ein bisschen Frieden, - ein bisschen Träumen, und dass die Menschen nicht so oft weinen. Ein bisschen Frieden, - ein bisschen Liebe, dass ich die Hoffnung nie mehr verlier." *sing*
(dieses Lied viel mir als erster ein zu unserem McLeod Ganj Trip)

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Gebetsmühlen - bitte immer schön in Fahrtrichtung!

Eine Gebetsmühle (auch: Mani-Mühle; tib.: ma ni 'khor lo), ist ein Rad oder eine Walze, die Gebete oder Mantras enthält, oder außen mit solchen verziert ist.

Im
tibetischen Buddhismus werden Gebetsmühlen gedreht, um körperliche Aktivität und geistig-spirituelle Inhalte miteinander zu verknüpfen. (wikipedia...und auf MEINEM blog darf ich diese wundervolle webseite auch ohne schlechtem Gewissen ZITIEREN!!!)

li: die Pfeile geben die Gehrichtung an

übrigens sind die Gebetsmühlen gar nicht so leicht zu drehen...braucht viel Muskelkraft!

Mittwoch, 15. Oktober 2008

die SpInNeN die Inder...


Gründe wieso die Inder (um es mal, wie es so schön heißt, zu "VERALLGEMEINERN") in meiner holden Gunst gesunken sein könnten:
  1. meine CB (Consumer Behaviour) Tante (=Lektorin) hat heute 1,5h damit verbracht, einer ahnungslosen Klasse Fragen zum Stoff zu stellen, ganz nach dem Prinzip: wer die Fragen nicht beantworten kann, der bekommt keine attendance (=Anwesenheit, dazu muss gesagt werden, dass die Studenten nur 2mal fehlen dürfen, zu wenig attendance>keine Prüfungszulassung)...die hat mich extrem gestresst die Frau...
  2. jedes Mal wenn ich bei der Abwasch vorm Fenster stehe, winkt so ein komischer Typ von unten herauf in den 3ten Stock, Eva meinte einfach lächeln+winken...hat der nichts besseres zu tun?!
  3. viele Inder sprechen so kreativ Englisch (wer zum Henker soll das verstehen) -andere, so wie meine geliebte CB-Tante, reden gleich Hindi (und das Schlimmste ist: mir fällt es nicht einmal gleich auf wenn sie VERSEHENTLICH einmal Hindi spricht, da ich das Englisch schon kaum versteh...)
  4. Und das Schärfste: meine Mitbewohnerin, die Sanna, durfte in der Nacht eine Stunde vor dem Tor unserer Wohnanlage verharren, weil ihr der Zutritt verweigert wurde. Grund: sie kam NACH 22uhr nach Hause und wurde im Wagen eines Burschen gesehen, in einer "uncompromising position" (ganz normal+züchtig am Beifahrersitz wohl gemerkt) Ajo und außerdem sollte sie daraufhin aus der Wohnanlage verbannt werden...lange Geschichte...wir waren alle so entsetzt von diesem indischen Theater....unbelievable!!! Seit dem glaub ich gilt unsere Wohnung 306 schon als halbes Freundenhaus (zumindest werden wir so betrachtet), Grund dafür ist sicher auch, dass hier zwei Burschen wohnen und wir nicht mit ihnen verheiratet sind....SKANDAL!!!
  5. Ajo und heit sind die Eva und ich von einem indischen Stalker im Lift genervt worden... (war aber nicht der Fenster-wink-typ)
  6. Übrigens rotzen und spucken die Inder durch die Gegend (sicher nicht alle, aber viele und das reicht)
  7. Und dieser Chinese>Inder (auf dessen Zustellung wir warten) liefert immer das Falsche
  8. Autos ohne Katalysator :-o
  9. And finally: wir haben gerade gegessen und das chinesische Chicken war so grauslig...i werd do (unfreiwillig) zur Vegetarierin...

Dienstag, 14. Oktober 2008

kulinarisches Vergnügen


tibetisches Brot, Hot Lemon tea mit Honig...mmh!
Carina im Begriff das beste "Special Muesli" in unserem Lieblingsrestaurant zu genießen! (übrigens wir waren brav und haben um die sieben verschiedenen Essensplatzln ausprobiert in McLeod Ganj)
unter den sauteueren Süßigkeiten fand sich sogar was Bekanntes... (trotzdem lang ned so guad wia daheim)
tibetische Küche...i hab zweimal Nudeln bestellt und jedes Mal sind sie in einer Suppe dahergeschwommen...Essen bestellen ist wia russisches Roulet!
bestes Beispiel: Eva bei ihrem Masala Chai (tee), dieser machte sie aber weniger glücklich...

auf der Dachterrasse, als Zaun fungierte übrigens ausschließlich ein rostiger Draht, echt kindersicher eben...(meine Taktik: immer schön in Richtung Nicht-Abgrund lehnen)

Montag, 13. Oktober 2008

McLeod Ganj - Upper Dharamsala

It is known as "Little Lhasa" due to its large population of Tibetan refugees (Flüchtlinge).




Ein paar Bilder aus der Umgebung unserer erste Reise in den Norden Indiens,
9.-12.10.08

16+18=34

Meine Reise nach McLeod Ganj includierte meine mit Abstand schlimmste Busfahrt! Zuerst hätten wir unseren Bus fast verpasst und dann sitzen ich und Eva in einem dieser TATA Busse, niedrigste Klasse mit ausschließlich indischen Männern. Zu diesem Zeitpunkt war uns ja noch fast zum Lachen zu Mute, doch als wir uns Stunden später noch immer im Verkehrsstau von Neu Delhi sahen, mit einer Luft, deren "Schlechtheit" niemals in Worte zu fassen sein wird, war ich körperlich und nervlich an meinen Grenzen!
Stundenlanges ruckhaftes Anfahren + Abgase, die einem den Atem nehmen + Hupen, welches durch die höchste MP3-player Lautstärkenstufe noch zusammenzucken lässt + Staub, der einem die Sicht nimmt...
Ich hatte mir schon nasse Taschentücher mit etherischen Ölen und Feuchttücher mit einem dicken Schal vors Gesicht gebunden...und trotzdem war mir von der Luft noch so schlecht...das einzige, was irgendwann einmal gerettet hat war der Schlaf, der sich gnädiger Weise ein paar wenige Stunden über mich legte...
Aus meinem anfänglichen "wir-sind-so-tapfer-erhabenheits-gefühl", welches ich noch beim Einsteigen in den Bus hatte, wurde mit der Zeit der Gedanke, möglichst gleichmäßig zu atmen um nicht der Widrigkeit der Bedingungen zu erliegen...
Hier schon fast idyllisch: ein lokaler Busausflug zu einem tibetischen Museum. Die Tür bleibt selbst bei diesen Abgründen offen und es wird frisch und fröhlich herein- und hinausgehüpft! (natürlich nicht in den Abgrund)
PS: 16+18=34 STUNDEN war ich hin und zurück unterwegs...back gings übrigens in einem Auto mit fünf Indern, die wir in McLeod Ganj kennengelernt hatten...aber das und vieles mehr ist wieder eine andere Geschichte bzw. ein anderer Blogeintrag!
PPS: Es gibt so viel zu erzählen von dieser Reise und trotzdem wird es nicht möglich sein, diese Fülle an Eindrücken + Erfahrungen in Worte zu fassen!

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Pfiat eng!

Ich gehe (wieder einmal) auf Reisen:
Ich+Evas Ziel: Dharamsala im Norden Indiens

Wahrscheinlich bin ich am Montag wieder zurück!
Bis dahin die besten Grüße an alle meine BlogleserInnen, carina

Dienstag, 7. Oktober 2008

Für alle die sich schon Sorgen machten: meine Augenentzündung is wida guad!

Ringo Hostel

nur a paar Bilder noch aus Delhi...


Das Bett das so tut als wär es ein Boden...