Es war einmal...
eine sehnsuechtige Carina, wartende auf Briefe und ein Paeckchen aus Austria (von denen sie wusste, dass sie schon vor langer Zeit abgeschickt worden waren).
Soweit soschlecht.
Schon vor langer Zeit sagte Carina ihrem Vermieter und dem Wohnungeigentuemer Bescheid, Post bitte immer an sie weiterzuleiten.
Nichts traf ein. (weder Ansichtskarte noch Briefumschlag)
Carina versuchte ihr Glueck bei den Guards (Wachmaennern) und fragte nach dem Postverbleib.
Nichts traf ein.
Carinalein nicht verzagte, beim Postamt um Hilfe fraget. Doch die Schwierigkeit bestand schon an dem nichtenglischen Ton. So wurde Carina immer weiterverbunden, bis endlich mal ein Englischsprechender gefunden. Carina bettelte um Post, doch alles schien lost.
Nichts traf ein.
Gestern huepfte die holde Maid...zum Postoffice, war nicht so weit (per rikshaw). Gut sie fragte sich zum POSTMASTER durch, dann sass sie da und er meinte sie sei im falschen office...wollte's carinalein wieder abschieben, jaja das kannte sie schon! Und sie sagte in festem Ton, dass sie hierher verwiesen worden sei! (stimmte ja auch, der telefonguy wars).
Lange Rede kurzer Sinn: ploetzlich war es doch das zustaendige office.
Die Inder wurden immer mehr um die Carina und es wurde heftig disskutiert und gestikuliert bis der Postmaster feierlich uebersetzte:
DAS PACKET SEI EINGETROFFEN!!!!!!
Nur leider war (zu Carinas pech) sie nicht daheim als es zugestellt wurde.
Und so beschloss man, das Packet wieder zurueck nach Austria zu schicken.
...
...
...
...
AAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHH!
Carina glaubte dem lieben POSTMASTER an die Gurgel huepfen zu muessen.
Und dem lieben Vermieter auch. Denn wie schon erwaehnt, dieser hatte den Auftrag bekommen (sogar per Briefchen) die Post fuers Carinchen aufzuheben.
Und die INDER schicken es beinhart wieder zurueck??????? Ein Tag voller Glueck.
Als dann noch Carinas Rickshaw beim Heimweg vor einer Baustelle wartete, dass die Arbeiter einen Haufen Steine von der Strasse gemuetlich beiseite schaufelten...
dann Carina auch noch um Wechselgeld die Shopbesitzer anflehen musste (es waren nur 500Rupien, dh keine 10 Euro>trotzdem wollte keiner so EIN GROSSES GELD)...
war der Tag schon so fuer die HUNDE dass der Streit mit dem naechsten Rickshawfahrer schon unterging (wolltes' carinalein wieder einmal bescheissen).
Die Moral von der Geschicht: ein guter Tag ist das heute nicht!!!
Nichts traf ein.
Die Briefe DUERFTEN auch verloren sein...mehr faellt mir dazu jetzt nicht mehr ein...
Posts mit dem Label kulturelle Unterschiede werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label kulturelle Unterschiede werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Montag, 5. Januar 2009
Dienstag, 23. Dezember 2008
Frohe Weihnachten und grüßts das Christkind von mir!


Gestern am abend haben ich und die Eva gemeinsam ein bisschen gefeiert. Zuerst waren wir teuer, gut & fleischig essen und dann haben wir in der Wohnung zu Weihnachtsmusik und Kerzenlicht mit dem restlichen Bauchwehschnaps angestoßen.

Grauslig wars!
Ich wünsche allen ein schönes Weihnachtsfest und einen guaden Rutsch ins neue Jahr!!!
Ich werde heute in wenigen Stunden mit dem Zug nach Jaisalmer fahren (20Stunden allein!!! Aaaa!!!) und dort die nächsten 10-14 Tage Reise beginnen (mit Lori und Juliette den Französinnen).
Bussis eure Carina
Montag, 15. Dezember 2008
Leichenverbrennungen am Ganges in Varanasi
Mittlerweile ist es schon wieder eine Woche her, dass ich in Varanasi am sogenannten "burning ghat" gestanden bin. Der Platz an dem täglich 24 Stunden lang Leichen verbrannt werden und deren Asche in den Ganges geworfen wird.
Der Moment an dem ich plötzlich fast mitten in diesem Szenario stand war für mich sehr bewegend und es ist schwierig so etwas aussergewöhnliches in Worte zu fassen.
Ich kann nur meine eigenen Eindrücke schildern und das, was mir erzählt wurde:
In Varanasi werden am Burning Ghat tagtäglich, 24h lang Leichen verbrannt. Nicht nur Menschen aus Varanasi sondern auch viele andere, deren Leichen extra nach Varanasi gebracht werden um im heiligen Fluss (Ganges) ihre Ruhe zu finden.
Wir drei Mädels sind von einem Einheimischen zum Burning Ghat gelotst worden. Plötzlich stand ich zwischen Meter hohem geschlichtetem Holz, rund um uns Rauch und geschäftiges Treiben. Waagen, mit denen das Holz abgewogen wurde. Je nach Kilogramm der Leiche braucht man soundso viele Kilo Holz...
Von einem Tempel aus konnten wir dann einen Blick auf die Scheiterhaufen werfen, auf denen die Leichen verbrannt werden. Sicher um die zwölf Feuer, manche von ihnen fast schon abgebrannt andere gerade aufgebaut (eine Leiche braucht ca. 3h bis sie vollkommen verbrannt ist).
Überall standen Trauernde um die Feuer herum, um sich von dem/der Angehörigen zu verabschieden. Dazwischen liefen Männer die Holz trugen, Tiere, spielende Kinder...
Es war so ein geschäftiges Treiben und hat so unwirklich auf mich gewirkt.
Die Leichen wurden auf Bahren mit goldenen Tüchern und Blumen bedeckt herbeigetragen, in den heiligen Ganges getaucht und auf die Scheiterhaufen gelegt.
Ich war einfach so überfordert, dass alles hautnah zu erleben.
Vor allem wenn man die weißbandagierten Körperformen verbrennen sieht...so nahe dabei...
als wir ein zweites Mal am Burning Ghat waren, hab ich die Hitze gespürt (wir standen näher) und den Rauch...
Beim Zurückgehen zum Bahnhof wäre ich in den engen Gassen fast zweimal mit einem Leichenzug zusammengestoßen...da geht man einfach und plötzlich streifst du beinahe an der Bahre die aus dem Nichts zu kommen scheint und von ein paar Indern getragen wird.
Ich hab in Varanasi einen ganz andern Umgang mit dem Tod gelernt. Viel selbstverständlicher und in die Gesellschaft integriert.
Aber ich glaube so ganz ist es mir nicht bewusst, was ich gesehen habe.
Noch ein paar Details für Interessierte:
(übrigens das Fotografieren am Burning Ghat ist seit einigen Jahren verboten)
Der Moment an dem ich plötzlich fast mitten in diesem Szenario stand war für mich sehr bewegend und es ist schwierig so etwas aussergewöhnliches in Worte zu fassen.
Ich kann nur meine eigenen Eindrücke schildern und das, was mir erzählt wurde:
In Varanasi werden am Burning Ghat tagtäglich, 24h lang Leichen verbrannt. Nicht nur Menschen aus Varanasi sondern auch viele andere, deren Leichen extra nach Varanasi gebracht werden um im heiligen Fluss (Ganges) ihre Ruhe zu finden.
Wir drei Mädels sind von einem Einheimischen zum Burning Ghat gelotst worden. Plötzlich stand ich zwischen Meter hohem geschlichtetem Holz, rund um uns Rauch und geschäftiges Treiben. Waagen, mit denen das Holz abgewogen wurde. Je nach Kilogramm der Leiche braucht man soundso viele Kilo Holz...
Von einem Tempel aus konnten wir dann einen Blick auf die Scheiterhaufen werfen, auf denen die Leichen verbrannt werden. Sicher um die zwölf Feuer, manche von ihnen fast schon abgebrannt andere gerade aufgebaut (eine Leiche braucht ca. 3h bis sie vollkommen verbrannt ist).
Überall standen Trauernde um die Feuer herum, um sich von dem/der Angehörigen zu verabschieden. Dazwischen liefen Männer die Holz trugen, Tiere, spielende Kinder...
Es war so ein geschäftiges Treiben und hat so unwirklich auf mich gewirkt.
Die Leichen wurden auf Bahren mit goldenen Tüchern und Blumen bedeckt herbeigetragen, in den heiligen Ganges getaucht und auf die Scheiterhaufen gelegt.
Ich war einfach so überfordert, dass alles hautnah zu erleben.
Vor allem wenn man die weißbandagierten Körperformen verbrennen sieht...so nahe dabei...
als wir ein zweites Mal am Burning Ghat waren, hab ich die Hitze gespürt (wir standen näher) und den Rauch...
Beim Zurückgehen zum Bahnhof wäre ich in den engen Gassen fast zweimal mit einem Leichenzug zusammengestoßen...da geht man einfach und plötzlich streifst du beinahe an der Bahre die aus dem Nichts zu kommen scheint und von ein paar Indern getragen wird.
Ich hab in Varanasi einen ganz andern Umgang mit dem Tod gelernt. Viel selbstverständlicher und in die Gesellschaft integriert.
Aber ich glaube so ganz ist es mir nicht bewusst, was ich gesehen habe.
Noch ein paar Details für Interessierte:
- es gibt einen zweiten Burning Ghat, ein elektrischer. Dieser wurde zur Entlastung des einen mit Holzfeuer und zur Umweltschonung gebaut... Leider wird dieser wenig genutzt, diese Weise der Verbrennung entspricht nicht der Tradition wurde uns erklärt.
- es gibt fünf "Arten" von Menschen die nicht verbrannt werden, sondern mit einem Ruderboot in die Gangesmitte gerudert und mit einem Stein versenkt werden:
- Holy men
- Schwangere
- Kinder
- von der Kobra gebissene
- Lepra kranke
- diese im Ganges versenkten Leichen tragen auch zur Verschmutzung bei und es ist ein komisches Gefühl, wenn man die Menschen durch den Fluss schwimmen sieht, wo man weiß, was auf dem Grund zu finden ist...
(übrigens das Fotografieren am Burning Ghat ist seit einigen Jahren verboten)
Montag, 10. November 2008
"Liebling, was macht eine blonde Fremde auf unserm pivaten Hochzeitsvideo?"
Was man eben so macht auf einer Hochzeit, wo man nicht einmal das Brautpaar namentlich kennt, sondern nur weiß, dass die Hochzeit von den Eltern "arranged" ist:
Watching the weddingceremony and the wonderful clothes (most of them SARIS)
Eating all kind of snacks the servants served me, hardly all the time
Dancing (followed by the cameraman)
Drinking some drinks, most of them i didn't know
Indian-smalltalk
Not knowing anything about the bride or the bride-groom
Glittering and Glamouring everywhere

...begeisterte Gestik zur Tanzfläche, wo ich kurz darauf dann auch hüftekreisend+händeverdrehend gelandet bin

...alles unter freiem Himmel, quasi Gardenparty, a bissal frisch wars schon!

...indisch-hinduistische Hochzeiten dauern so ca. eine Woche, jeden Tag eine andere Zeremonie

Aanchel (der weibliche Teil meines Mitbewohnerpaares) mit den wunderschönen Henna-tattoos auf den Händen (fast alle Frauen lassen sich für Hochzeiten die Hände bemalen)
Watching the weddingceremony and the wonderful clothes (most of them SARIS)
Eating all kind of snacks the servants served me, hardly all the time
Dancing (followed by the cameraman)
Drinking some drinks, most of them i didn't know
Indian-smalltalk
Not knowing anything about the bride or the bride-groom
Glittering and Glamouring everywhere
...begeisterte Gestik zur Tanzfläche, wo ich kurz darauf dann auch hüftekreisend+händeverdrehend gelandet bin
...alles unter freiem Himmel, quasi Gardenparty, a bissal frisch wars schon!
...indisch-hinduistische Hochzeiten dauern so ca. eine Woche, jeden Tag eine andere Zeremonie
...feel a little bit like a princess
Aanchel (der weibliche Teil meines Mitbewohnerpaares) mit den wunderschönen Henna-tattoos auf den Händen (fast alle Frauen lassen sich für Hochzeiten die Hände bemalen)
...das Brautpaar (ich frag mich wie glücklich SIE wirklich über die von den Eltern ausgemachte Heirat war?!), über und über mit Goldschmuck und Blumen behängt.
Labels:
kulturelle Unterschiede,
Lifestyle,
People,
Religion,
Styling
Donnerstag, 23. Oktober 2008
Getting used to...
Jetzt bin ich schon knappe 1,5 Monate hier und mir fällt auf, dass ich mich an manches beinahe schon gewöhnt habe:
- die vielen Klimaanlagen (übrigens: ich bin schon drei Tage Verkühlungs-frei!)
- die Kopfverletzungen, die ich vom Rikschafahren davontrage...wisst ihr, es ist so: die Rikschas haben genau in Kopfhöhe da beim Dach seitliche Quermetallstangen, und bei dem unebenen Boden, hau ich mir voi meine Schläfe an...schmerzlich kann ich sagen!
- die Kuh- und Ziegenherden als auch die streunenden Hunde (nur der tote Stier, der vor ca. einer Woche quer über die Straße lag, mit seinen Hufen von sich gestreckt, gerade dem Todeskampf erlegen...an den Anblick hab ich mich NICHT gewöhnt)
- die Tiere, die scheinbar allesamt mit Vorliebe den brennenden Müll fressen, bzw. die Gase einatmen und dann high in der Gegend herumstehen. (Ja hier wird von Zeit zu Zeit der Müll angezündet und qualmt vor sich hin...sinkt!!!)
- dem Gatsch-Matsch bzw. Staubweg zum HUDA-Markt (unserem "Einkaufszentrum")
Dienstag, 21. Oktober 2008
Sonntag, 19. Oktober 2008
Balkonpublikum
A bissal Sport machen mehr wollten wir nicht. Doch das selbst das zu einem indischen Problem wird war uns nicht so ganz bewusst:

- Na jedenfalls voller Optimismus haben Eva und Ich vor einigen Tagen ein Federballset (in Billigstversion) gekauft.
- Heute, eine Stunde vor Sonnenuntergang haben wir jenes ausgepackt und sind damit zu Fuß (!) die Stiegen unseres Wohntowers hinabgestiegen.
- Unten angekommen widmeten wir uns (noch voller Elan) dem ersten Wiesenfleck der Wohnanlage zu - aber noch bevor wir die ersten Schwünge schwungen hatten wir auf den Balkonen reges Publikum (männlich), sodass der Schauplatz verlegt wurde.
- Bei der zweiten Wiese begegneten wir (noch mit Elan) ein paar Hanseln die gerade Cricket spielten (indischer Nationalsport) - wegen Platzgründen kein Spiel möglich.
- Bei dem dritten Wiesenfleck - oje, stimmt den gab es nicht mehr.
- Doch österreichische Madeln soll das Mal abschrecken, wir zückten (mit mäßigem Elan) unsere Federballschläger am Pflastersteinweg und suchten gleich einmal den Ball, der bedauerlicherweise schon im schlechtgespannten Schläger steckte, während wir in der Luft suchten...
- Als wir dann (Elan gering) die ersten Spielzüge vollführt hatten, beschlossen wir sogleich unsere sportliche Betätigung zu beenden (ich würde gerne sagen, ich war zu gut für die Eva, doch viel eher lag die "Schuld" am interessierten Wachmann und den zahlreichen Balkongästen).
- So zogen wir es vor (Grant groß) uns den Sonnenuntergang vom 9ten Stock aus mit Blick auf die Slums+Smogwolke+Baustellen anzusehen (Daheimsentimentalität da).
Donnerstag, 16. Oktober 2008
Gebetsmühlen - bitte immer schön in Fahrtrichtung!
Eine Gebetsmühle (auch: Mani-Mühle; tib.: ma ni 'khor lo), ist ein Rad oder eine Walze, die Gebete oder Mantras enthält, oder außen mit solchen verziert ist.
Im tibetischen Buddhismus werden Gebetsmühlen gedreht, um körperliche Aktivität und geistig-spirituelle Inhalte miteinander zu verknüpfen. (wikipedia...und auf MEINEM blog darf ich diese wundervolle webseite auch ohne schlechtem Gewissen ZITIEREN!!!)
li: die Pfeile geben die Gehrichtung an
Mittwoch, 15. Oktober 2008
die SpInNeN die Inder...
Gründe wieso die Inder (um es mal, wie es so schön heißt, zu "VERALLGEMEINERN") in meiner holden Gunst gesunken sein könnten:
- meine CB (Consumer Behaviour) Tante (=Lektorin) hat heute 1,5h damit verbracht, einer ahnungslosen Klasse Fragen zum Stoff zu stellen, ganz nach dem Prinzip: wer die Fragen nicht beantworten kann, der bekommt keine attendance (=Anwesenheit, dazu muss gesagt werden, dass die Studenten nur 2mal fehlen dürfen, zu wenig attendance>keine Prüfungszulassung)...die hat mich extrem gestresst die Frau...
- jedes Mal wenn ich bei der Abwasch vorm Fenster stehe, winkt so ein komischer Typ von unten herauf in den 3ten Stock, Eva meinte einfach lächeln+winken...hat der nichts besseres zu tun?!
- viele Inder sprechen so kreativ Englisch (wer zum Henker soll das verstehen) -andere, so wie meine geliebte CB-Tante, reden gleich Hindi (und das Schlimmste ist: mir fällt es nicht einmal gleich auf wenn sie VERSEHENTLICH einmal Hindi spricht, da ich das Englisch schon kaum versteh...)
- Und das Schärfste: meine Mitbewohnerin, die Sanna, durfte in der Nacht eine Stunde vor dem Tor unserer Wohnanlage verharren, weil ihr der Zutritt verweigert wurde. Grund: sie kam NACH 22uhr nach Hause und wurde im Wagen eines Burschen gesehen, in einer "uncompromising position" (ganz normal+züchtig am Beifahrersitz wohl gemerkt) Ajo und außerdem sollte sie daraufhin aus der Wohnanlage verbannt werden...lange Geschichte...wir waren alle so entsetzt von diesem indischen Theater....unbelievable!!! Seit dem glaub ich gilt unsere Wohnung 306 schon als halbes Freundenhaus (zumindest werden wir so betrachtet), Grund dafür ist sicher auch, dass hier zwei Burschen wohnen und wir nicht mit ihnen verheiratet sind....SKANDAL!!!
- Ajo und heit sind die Eva und ich von einem indischen Stalker im Lift genervt worden... (war aber nicht der Fenster-wink-typ)
- Übrigens rotzen und spucken die Inder durch die Gegend (sicher nicht alle, aber viele und das reicht)
- Und dieser Chinese>Inder (auf dessen Zustellung wir warten) liefert immer das Falsche
- Autos ohne Katalysator :-o
- And finally: wir haben gerade gegessen und das chinesische Chicken war so grauslig...i werd do (unfreiwillig) zur Vegetarierin...
Sonntag, 5. Oktober 2008
UNI (darum bin ich ja hier)
(damits ned so ausschaut, als ob ich nix tun würd...)
An meiner Uni (IILM Institute for Higher Education, Standort Gurgaon) gibt es UG (undergraduate = Bachelor) und PG (postgraduate = Master) Kurse.
Daheim bin ich eigentlich im letzten Jahr meines Bachelors, hier aber könnte ich leicht PG Kurse belegen, da das Niveau niedriger ist als in Österreich.
Leider ist dies zeitlich nicht möglich, da die PG Kurse schon im August begonnen haben (Trisemester) und wir wegen fehlender Infos erst Mitte Sept. hier eintrudelten.
Somit haben sich Eva und ich für folgende UG Kurse entschieden:
PAW (psychology at work)
CB (consumer behaviour)
MMS (marketing management and strategy)
PMS (practice of management skills)
Diese Kurse finden MO-DO statt. Jeweils 1,5 h Vorlesung und 1,5h Tutorial in jedem Fach pro Woche. Vielleicht belege ich auch noch den einen oder andern PG Kurs im nächsten Trisemester, aber da ist noch nix fix.
Generell kann ich die ersten Vorlesungen nicht mit dem Standard daheim vergleichen. Da gehts es zu, als ob lauter 12-16jährige, pubertierende drinnensitzen (nichts für Ungut, falls sich wer beleidigt fühlt *g*). Es wird herumgeschrien, die Lektorinnen setzen die Studenten auseinander, über die Länge der Pausen wird wie am Markt gehandelt, es wird ermahnt, Zeitung gelesen und sogar lauthals gelacht bei Stromausfall (obwohl der Strom mehrmals ausfällt).
Übrigens zu Beginn der Vorlesung sind wir ca. zu 5, in der nächsten Stunde (!) kommen die nächsten 20 hereinspaziert...
Ajo und das Vorlesungen ganz spontan verlegt oder gestrichen werden kommt jeden zweiten Tag vor...(und wir waren natürlich immer dort wo wir sein sollten)
Trotzdem ist der Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzen:
pro Fach: Projektgruppenarbeit (alle die mich kennen wissen, was für ein Fan ich von Gruppenarbeit bin...nämlich GAR KEINER!!!), Midterm und Endterm (Prüfungen)
Und aus ersten Erfahrungsberichten wissen wir, dass InderInnen nicht die fleißigsten Gruppenmitglieder sind...
Aber noch hab ich ein bisschen Zeit, bis es so richtig los geht. Allen BlogleserInnen die schon die ersten Schularbeiten oder Klausuren vom letzten Semester bewältigen zu versuchen: viel Energie und Erfolg!
An meiner Uni (IILM Institute for Higher Education, Standort Gurgaon) gibt es UG (undergraduate = Bachelor) und PG (postgraduate = Master) Kurse.
Daheim bin ich eigentlich im letzten Jahr meines Bachelors, hier aber könnte ich leicht PG Kurse belegen, da das Niveau niedriger ist als in Österreich.
Leider ist dies zeitlich nicht möglich, da die PG Kurse schon im August begonnen haben (Trisemester) und wir wegen fehlender Infos erst Mitte Sept. hier eintrudelten.
Somit haben sich Eva und ich für folgende UG Kurse entschieden:
PAW (psychology at work)
CB (consumer behaviour)
MMS (marketing management and strategy)
PMS (practice of management skills)
Diese Kurse finden MO-DO statt. Jeweils 1,5 h Vorlesung und 1,5h Tutorial in jedem Fach pro Woche. Vielleicht belege ich auch noch den einen oder andern PG Kurs im nächsten Trisemester, aber da ist noch nix fix.
Generell kann ich die ersten Vorlesungen nicht mit dem Standard daheim vergleichen. Da gehts es zu, als ob lauter 12-16jährige, pubertierende drinnensitzen (nichts für Ungut, falls sich wer beleidigt fühlt *g*). Es wird herumgeschrien, die Lektorinnen setzen die Studenten auseinander, über die Länge der Pausen wird wie am Markt gehandelt, es wird ermahnt, Zeitung gelesen und sogar lauthals gelacht bei Stromausfall (obwohl der Strom mehrmals ausfällt).
Übrigens zu Beginn der Vorlesung sind wir ca. zu 5, in der nächsten Stunde (!) kommen die nächsten 20 hereinspaziert...
Ajo und das Vorlesungen ganz spontan verlegt oder gestrichen werden kommt jeden zweiten Tag vor...(und wir waren natürlich immer dort wo wir sein sollten)
Trotzdem ist der Arbeitsaufwand nicht zu unterschätzen:
pro Fach: Projektgruppenarbeit (alle die mich kennen wissen, was für ein Fan ich von Gruppenarbeit bin...nämlich GAR KEINER!!!), Midterm und Endterm (Prüfungen)
Und aus ersten Erfahrungsberichten wissen wir, dass InderInnen nicht die fleißigsten Gruppenmitglieder sind...
Aber noch hab ich ein bisschen Zeit, bis es so richtig los geht. Allen BlogleserInnen die schon die ersten Schularbeiten oder Klausuren vom letzten Semester bewältigen zu versuchen: viel Energie und Erfolg!
Montag, 22. September 2008
Könntets ihr BITTE einmal gscheid nicken?!? Danke!
Man stelle sich...
- einen liegenden Achter vor.
- dazu einen indischen Taxifahrer vor, dem du gerade das Geld fürs Taxi gegeben hast
- diesen Inder vor, der seinen Kopf leicht von re nach li wiegt, als würde er mit der nase den Achter nachfahren....
und das liebe Leute heißt soviel wie: ja....JA
...zuerst hab ich mich ziemlich über den besagten Inder geärgert, jetzt gab ich ihm schon das ausgemachte Geld, und er schüttelte nur bled den kopf, als wollte er sagen "nein, des passt ned!" - mein Fehler, denn eigentlich heißt besagtes langsame Kopfschütteln in diesem Fall:
"Danke fürs Geld, super Mitfahrer warts, i bin zufrieden" (ok, vieleicht weniger begeistert, aber es heißt Zustimmung)
Da soll sich wer auskennen...
Mittwoch, 17. September 2008
"Nix funktioniert in dem Land!"
by eva
mögliche Gründe:
mögliche Gründe:
- beim Fenster rinnts vom Regen rein
- Strom=Internet is dauernd (DAUERND!!!, SCHO WIDA...)weg
- Einkaufen ned möglich-Straßen überschwemmt
- keine Bettwäsche
- kein Klopapier
- nix "gscheids" zum essen und Grund Nr. 7:
- Rikshafahren is a lebensgefährlich...
Montag, 15. September 2008
Burschenturm und Mädlsschloss
kleines Detail am Rande: ich wohne mit 3 Mädels und 2 Burschen im Mädchenwohnturm von diesem Hostel (jugendherberge) bzw. Studentenunterkunft > ein Skandal wie man mir erklärte, denn hier dürfen m+w nicht zusammenwohnen, es sei denn, sie sind verheiratet. Auf die Mädels in diesem Gebäude wird übrigens aufgepasst (ausgenommen unsrer wg).
Das wort Boyfriend gibts hier nicht!
Denn...
a) du bist unverheiratet
b) du bist verheiratet
c) du bist verlobt
so schauts aus!
Das wort Boyfriend gibts hier nicht!
Denn...
a) du bist unverheiratet
b) du bist verheiratet
c) du bist verlobt
so schauts aus!
Abonnieren
Posts (Atom)









